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Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs

Hintergrund

Das Thema der verantwortungsvollen Beschaffung von Mineralen fand erstmals Mitte bis Ende der 90er Jahre internationale Aufmerksamkeit. Damals veröffentlichten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Forschungsergebnisse und riefen Sensibilisierungskampagnen ins Leben. Ziel war es, die Rolle von Diamanten bei der Finanzierung von Konflikten in Ländern wie Angola, Sierra Leone, Liberia und der Demokratischen Republik Kongo (DRK) aufzudecken. Dies führte schließlich zur Einrichtung des Kimberley-Prozesses, eines internationalen Zertifizierungssystems für Diamanten. Damit soll die Finanzierung gewalttätiger Rebellengruppen verhindert werden. Seit dieser Zeit setzen sich NGOs und zivilgesellschaftliche Gruppen, die Medienberichterstattung und die Expertengruppen der Vereinten Nationen dafür ein, Zusammenhänge zwischen Konflikten und dem Abbau anderer Minerale, wie Zinn, Tantal, Wolfram und Gold (3TG), in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo aufzuzeigen.

Im Jahr 2010 haben die elf Mitgliedstaaten der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen den OECD-Leitsätzen für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht (nachfolgend OECD DDG) zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten (CAHRAs) zugestimmt. Im Jahr 2011 verabschiedete der OECD-Rat diese OECD DDG. Sie sind mittlerweile zum internationalen De-facto-Standard für Due Diligence in Lieferketten für Minerale geworden. Sie helfen Unternehmen, Risiken im Zusammenhang mit der Produktion von mineralischen Rohstoffen und ihrem Handel in globalen Lieferketten zu identifizieren und zu verwalten. Gesetze wie Abschnitt 1502 des US-amerikanischen Dodd-Frank-Gesetzes (siehe FAQ) aus dem Jahr 2010 sowie in jüngerer Zeit die Verordnung (EU) 2017/821 empfehlen und fordern die Umsetzung von Due-Diligence-Maßnahmen in Übereinstimmung mit den OECD DDG in Unternehmen mit 3TG in ihrer Lieferkette. 

Was die EU-Verordnung betrifft, sind die Regeln für Importeure von 3TG-Metallen und Minerale dann verbindlich, wenn die importierten Jahresmengen bestimmte festgelegte Schwellenwerte überschreiten. Beide Gesetze erkennen die OECD DDG als Best Practice Verfahren für das Risikomanagement in der Lieferkette für Minerale an.

Der Text der EU-Verordnung ist in allen Amtssprachen der EU verfügbar. KMU (ebenso wie Nicht-KMU) können auf der EU-Handelspolitik-Website zur Konfliktmineralregulierung überprüfen, ob sie zur Einhaltung der Verordnung verpflichtet sind.

Die internationale Aufmerksamkeit für Risiken in den Lieferketten für andere Minerale (d. h. über Diamanten und 3TG hinaus) hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Weltweite Bemühungen zur Förderung der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette für Minerale durch Gesetze und staatlich geförderte Initiativen kamen aus mehreren wichtigen Märkten, unter anderem aus der EU, der Schweiz, China und den USA. Dies bedeutet, dass die Erwartungen an die Sorgfaltspflicht in Bezug auf Umfang und Tiefe ihrer Anwendung zunehmen.

Die Kommission möchte Due Diligence entlang der Wertschöpfungsketten voranbringen. Der Bericht zur 'Umsetzung des strategischen Aktionsplan zu Batterien: Aufbau einer strategischen Wertschöpfungskette für Batterien in Europa' vom 9. April 2019 weist auf Due Diligence hin und plädiert für einen ethischen Bezug von Batterierohstoffen (COM(2019) 176 final).

Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission unter folgender Ausschreibungsnummer entwickelt: 676/PP/GRO/SME/18/F/103

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: contact@due-diligence-ready.eu

Verpflichtungen und Vorteile durch Due Diligence

Gesetzliche Verpflichtungen

Dieser Abschnitt wird Ihnen dabei helfen herauszufinden, ob Sie die EU-Verordnung einhalten müssen.

 

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Weitere Informationen zur Konformität mit der Verordnung finden Sie im Amtsblatt der EU.

Vorteile

A. Aufbau und Erhalt von Gewinn, Wettbewerbsvorteilen und Wirtschaftlichkeit

Die meisten großen globalen Unternehmen unterliegen strengen behördlichen Anforderungen. Häufig finden sich in der Medienberichterstattung deutlich negative Meldungen, wenn sich herausstellt, dass diese Unternehmen unkontrollierte Risiken oder deren Auswirkungen in ihren Lieferketten tolerieren. Als Unternehmen sind Sie möglicherweise ein Teil globaler Lieferketten, so dass Risiken in Ihrer Lieferkette negative Auswirkungen auf Ihre Kunden haben könnten, ebenso wie auf die betroffenen Kommunen oder das Umfeld Ihrer Tätigkeitsbereiche.

Viele Unternehmen arbeiten bevorzugt mit Lieferanten zusammen, die Risiken in ihren Lieferketten selbst verwalten, da dies ihre eigene Risikoexposition begrenzt. Einige von ihnen verlangen sogar in Lieferantenverträgen ein Risikomanagement. Wenn Sie diese Erwartungen nicht erfüllen können, kaufen Ihre Kunden möglicherweise bei einem anderen Anbieter, oder Sie verlieren neue einem Teil Ihres täglichen Geschäfts und operativen möglichkeiten mit potenziellen Kunden. Mit anderen Worten, wenn Sie kein Risikomanagement einsetzen, schränken Sie Ihre Marktmöglichkeiten und Ihren Kundenstamm ein. Due Diligence kann diese erweitern bzw. stärken.

Wenn Sie Due Diligence in Ihrer Lieferkette anwenden, insbesondere innerhalb eines allgemeinen Rahmens, wie beispielsweise den OECD DDG, können Sie bestehenden und potenziellen zukünftigen Kunden leicht demonstrieren, dass Sie das Risiko in Ihrer Lieferkette angemessen managen. Mit zunehmendem Vertrauen in Ihre Sorgfaltspflicht können Sie leichter neue Geschäftsmöglichkeiten finden, Kunden längerfristig binden und in einigen Fällen höhere Preise rechtfertigen oder dazu beitragen, bestehende Preise davor zu schützen, dass sie nach unten gedrückt werden.

Due Diligence kann auch Erkenntnisse darüber liefern, wie Sie Ihre Lieferkette effizienter gestalten können. Dies könnte Ihre Kosten senken - und Ihnen erlauben, mehr Kapital in Forschung und Entwicklung, Mitarbeiterschulung oder den Aufbau der Barmittelreserven des Unternehmens zu investieren. Eine gesteigerte Transparenz der Lieferkette durch ein besseres Verständnis der Produktströme und der Art und Weise, wie Lieferanten miteinander vernetzt und voneinander abhängig sind, könnte Ihnen helfen, besser informierte und strategisch fundiertere Entscheidungen im Hinblick auf Ihre Unternehmensführung zu treffen. Dazu gehört auch die Schaffung von mehr Flexibilität und Belastbarkeit in Ihren Lieferketten.

Was Ihr Image betrifft, können Sie durch die Due Diligence entlang Ihrer Lieferketten Risiken identifizieren und berücksichtigen, die die Rentabilität und den Wert Ihres Unternehmens in der Zukunft maßgeblich beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht adressiert werden. In vielen Fällen ist Prävention kostengünstiger als eine spätere Minderung. Die Wiederherstellung eines geschädigten Unternehmensimage kann einen enormen Aufwand über viele Jahre bedeuten oder im schlimmsten Fall den Unternehmenswert zerstören.

B. Minimierung der Risiken und damit Schutz des Unternehmensgewinns

Due Diligence kann Ihnen helfen, Risiken in der Lieferkette und ihre Auswirkungen besser zu managen, da Sie diese früher erkennen und darauf reagieren können. Auf diese Weise können Sie schneller geeignete Lösungen entwickeln.

Due Diligence kann bedeuten, dass Sie häufiger und intensiver als bisher mit Ihren Lieferanten und Kunden zusammenarbeiten werden. Wenn Sie diese Beziehungen stärken und Ihren Lieferanten die richtigen Fragen stellen, gewinnen Sie eher Einblicke in Risiken, die eine Bedrohung für Ihr Unternehmen darstellen könnten, ebenso wie in mögliche Auswirkungen, die anderen schaden könnten. Diese Risiken und ihre Auswirkungen können z. B. gesetzliche Risiken, Geschäftsrisiken, finanzielle Risiken und/oder Reputationsrisiken verursachen. Beispielsweise ist es denkbar, dass Sie durch Due Diligence feststellen, dass einer Ihrer Lieferanten gezwungen wird, Bestechungsgelder an korrupte Politiker zu zahlen. Ihr Lieferant gibt diese Kosten wahrscheinlich an Sie weiter, wodurch Ihre Beschaffungskosten steigen, was sich wiederum auf Ihren Gewinn auswirkt. Dies macht Ihr Unternehmen letztlich weniger profitabel, bedeutet aber auch, dass Sie zur Korruption beitragen, was Reputations- und möglicherweise gesetzliche Risiken für Ihr Unternehmen mit sich bringt.

C. Leistungssteigerung für Sie und Ihre Lieferanten

Due Diligence wird sehr wahrscheinlich zu einem Teil Ihres täglichen Geschäfts- und ihres operativen Risikomanagementsystems. Sie verschafft Ihnen mehr Transparenz innerhalb Ihrer Lieferkette. Auf diese Weise verbessern Sie Ihren Kenntnisstand, ebenso wie Ihren Handlungsspielraum, Einfluss auf die vorgelagerte Lieferkette zu nehmen. Dazu gehört ein vertieftes Verständnis der Geschäftspraktiken, Stärken und Schwächen Ihrer Lieferanten - und umgekehrt (weil Sie mit Ihren Anforderungen und deren Begründung Erwartungen festlegen). Durch dieses vertiefte gegenseitige Verständnis können Sie effektiver über verschiedene Themen verhandeln und fairere und pragmatischere Geschäftsbedingungen festlegen. Sie werden auch in der Lage sein, besser auf die Geschäftsrealitäten der jeweils anderen zu reagieren, Fehler früher zu korrigieren oder Innovationen zum gegenseitigen Nutzen einzuführen. Letztendlich schafft dies Vertrauen und sorgt für ein effizienteres und effektiveres Management komplexer und globaler Lieferketten für Sie und Ihre Lieferanten sowie für Ihre Kunden.

Einige Unternehmen konnten durch Due Diligence in der Lieferkette nachweislich konkrete wirtschaftliche Vorteile in Bezug auf die Leistungssteigerung erzielen. Unter anderem ging es dabei um die Identifizierung und Realisierung erheblicher Kosteneinsparpotenziale.

Fallbeispiele

Fiktives Fallbeispiel

Megatronics - Nichtumsetzung der Due Diligence und ihre Folgen: Ein fiktives Fallbeispiel

Megatronics, ein kleiner Hersteller elektronischer Komponenten, liefert seine Komponenten an einige der größten Unternehmen auf dem Markt. Eine zuverlässige Lieferung seiner Komponenten ist für den Erhalt der Kundenbeziehungen von grundlegender Bedeutung.

Da Megatronics keine Due-Diligence-Prüfung bei seinen Lieferanten durchführt, weiß das Unternehmen nicht, dass sein Zinn und Wolfram aus einem Hochrisikogebiet stammen, einer Region im Land Galatien. In Galatien gibt es verschiedene Rebellengruppen, die immer wieder Gebiete angreifen, in denen Zinn und Wolfram im artisanalen und Kleinbergbau (ASM) abgebaut werden. Man weiß, dass die Rebellengruppen häufig die Kontrolle über Bergbaugebiete übernehmen und die Einheimischen zu unbezahlter Arbeit zwingen, während sie die Minerale verkaufen, um ihre Aktivitäten zu finanzieren.

Eine NGO veröffentlicht eine Reportage darüber, dass einige der weltweit größten Elektronikunternehmen Produkte von Megatronics kaufen, das regelmäßig Rohstoffe aus Galatien bezieht. Die Kunden von Megatronics bitten das Unternehmen umgehend, den Kauf von Zinn und Wolfram aus Galatien einzustellen. Diese Entwicklungen sind ein Schock für Megatronics. Um seine Kunden zu halten, muss das Unternehmen schnell neue Lieferanten finden, die nicht aus Galatien stammen. Da Megatronics jedoch über keine Due-Diligence-Systeme verfügt, fällt es dem Unternehmen schwer, zu entscheiden, mit welchen Lieferanten es zusammenarbeiten soll. Mittlerweile gibt es im Unternehmen eine Knappheit an Zinn und Wolfram, das es für die Herstellung seiner Komponenten benötigt. Damit sind seine Kundenbeziehungen und seine Rentabilität gefährdet.

Darüber hinaus muss das Unternehmen Medienanfragen zu seinen Beschaffungspraktiken angesichts der Behauptungen der NGO beantworten. Aufgrund der unzuverlässigen Lieferung und dem geschädigten Image von Megatronics sinkt der Verkauf seiner Komponenten. Das Unternehmen ist gezwungen, seine Preise zu senken, um einige Kunden zu halten. Andere Kunden dagegen beschließen, ihre Beziehung zum Unternehmen komplett zu beenden.

Hätte Megatronics die Due-Diligence-Prüfung für seine Lieferkette durchgeführt, hätten die Geschäfts- und Reputationsrisiken, denen es ausgesetzt war, besser gemanagt und möglicherweise sogar vermieden werden können. Vor der Veröffentlichung des NGO-Berichts hätte die Due-Diligence-Prüfung dem Unternehmen Folgendes ermöglichen können:

  1. Identifizierung von Lieferanten, die Rohstoffe aus den von Rebellen kontrollierten Minen in Galatien beziehen, und Zusammenarbeit mit diesen Lieferanten, um zu versuchen, die Risiken vor Ort zu mindern. Wäre diese Maßnahme fehlgeschlagen, hätte Megatronics im Zuge der Due-Diligence-Bemühungen einen Zeitplan einrichten können, um alternative Quellen für diese Minerale zu finden.

  2. Suche nach alternativen Lieferanten, die kein Zinn und Wolfram von Standorten beziehen, die von bewaffneten Gruppen kontrolliert werden.

  3. Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten, um ihnen bei der Entwicklung eigener Due-Diligence-Systeme zu helfen, um verantwortungsbewusst Rohstoffe aus CAHRAs zu beziehen.

  4. Diversifizierung seiner Anbieter von Zinn und Wolfram, um zukünftige Versorgungsengpässe zu vermeiden.

Der NGO-Bericht hätte außerdem ein Warnsignal für Megatronics darstellen können, eine Untersuchung seiner Lieferketten einzuleiten. Wenn ein Unternehmen bereits über Due-Diligence-Systeme verfügt, kann eine solche Untersuchung schneller und kostengünstiger durchgeführt werden, sodass das Unternehmen die Situation im Vorfeld besser beurteilen und effektiver reagieren kann (bevor sich seine anderen Geschäftsbeziehungen möglicherweise verschlechtern).

Reale Fallbeispiele

Metachem SARL - Risikominderung in der Praxis: Eine reale Fallstudie

Metachem SARL ist ein kongolesisches Unternehmen, das Zinn, Tantal und Wolfram (3Ts) aus dem artisanalen und Kleinbergbau im Osten der Demokratischen Republik Kongo verarbeitet, exportiert, abbaut und liefert.

Metachem SARL hat die Notwendigkeit von Due-Diligence-Prüfungen erkannt und beschlossen, einen Bericht über die Bewertung der Risiken in seiner Lieferkette an den Produktions-, Transport- und Exportpunkten zu erstellen. Um diese Risiken zu identifizieren, reiste Metachem SARL zu 13 Bergbaustandorten, von denen aus es beliefert wird. Darüber hinaus hat das Unternehmen die iTSCi-Berichte sowie die Berichte anderer nationaler und internationaler, im Bergbausektor tätiger NGOs analysiert, um relevante Informationen für seine Beschaffungspraktiken zu erhalten. In Zusammenarbeit mit den Comités Locaux de Suivi (lokale Begleitausschüsse) nahm Metachem SARL auch an einem Workshop zur Diskussion allgemeiner Risiken teil. Als Ergebnis dieser Maßnahmen konnte Metachem SARL eine Tabelle mit allen relevanten Vorfällen erstellen. Das Unternehmen stellte fest, dass es ernsthafte Probleme im Hinblick auf Betrug, illegale Besteuerung/Erpressung, falsche Deklaration von Mineralen (einschließlich des Missbrauchs von iTSCi-Tags) und der Präsenz bewaffneter Gruppen gibt.

Anschließend konnte das Unternehmen Maßnahmen entwickeln, um das Risiko von wiederkehrenden identifizierten Vorfällen zu mindern. Metachem SARL meldete alle festgestellten Vorfälle an iTSCi, staatliche Dienste und andere zuständige Stellen. Die Risiken wurden dann ihrem jeweiligen Schweregrad nach eingestuft. Stellte sich heraus, dass die Risiken besonders schwerwiegend waren, zog sich Metachem SARL aus der betreffenden Geschäftsverbindung zurück und legte dem Provincial Committeee (Provinzausschuss) einen Bericht zur Nachverfolgung vor. Wo die Risiken geringer waren, wurde von den für die Rückverfolgbarkeit zuständigen lokalen Vertretern ein Minderungsplan eingerichtet.

In Übereinstimmung mit diesem Minderungsplan wurden an jedem Verkaufspunkt solche Vertreter ernannt, um sicherzustellen, dass entlang der Lieferkette bis hin zum Export zuverlässige und überprüfbare Zusammenhänge nachvollzogen werden können. Sie stellen sicher, dass die Dokumentation, die den Mineralen beigefügt sein muss, korrekt ist, einschließlich der Angaben zu den Händlern, den Mineral-Tags und dem Bergwerksstandort. Nachdem die Behörden die Dokumentation und die Zahlung aller Steuern überprüft haben, stellen sie eine Transportbescheinigung aus, die die Minerallieferung begleitet. Bei der Ausfuhr teilt Metachem SARL dem Empfänger die Menge der Minerale und den genauen Transportweg mit. Bei der Ankunft bestätigen die staatlichen Stellen, dass der Transport, die Dokumentation und die Minerale korrekt sind. Die Angaben zu Bergwerksstandort, Händler und Tag-Nummer sowie die relevanten Daten werden protokolliert. Damit wird die Ankunft des rückverfolgbaren Minerals offiziell registriert.

Im Rahmen seines Due-Diligence-Programms wurde Metachem SARL im März 2016 vom ICGLR im Hinblick auf seine Lieferketten auditiert. Im Dezember 2016 führte THAISARCO eine Due-Diligence-Prüfung an den Standorten durch, von denen das Unternehmen seine Minerale in Maniema bezieht.

Als Ergebnis dieser Maßnahmen kann Metachem SARL einen jährlichen Bericht über die in seinen Lieferketten durchgeführten Due-Diligence-Prüfungen veröffentlichen. Darin gibt das Unternehmen unter anderem an, woher es seine Minerale bezieht.

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